Meine Schnarch Geschichte

Immer mehr Menschen schnarchen mittlerweile und ich gehöre auch zu diesem großen Kreis der Schnarcher. Mich alleine hat das natürlich nie gestört, man selbst hört es ja nicht, wenn man einschläft und die Geräusche beginnen. Dann habe ich mir einen Hund angeschafft und irgendwann, als wir eines Abends zu Bette gingen, fing mein kleiner Freund an zu schnarchen, was mich, wenn ich ehrlich bin, schon störte.

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Dann habe ich meine Traumfrau kennengelernt. Ihr wisst also wahrscheinlich schon auf was ich hinaus möchte. Bei der ersten gemeinsamen Nacht viel mir schon vorher ein, dass es da eventuell Schlafprobleme geben würde. Also sprachen wir am Abend bei einem gemütlichen essen darüber und ich erzählte ihr, dass ich ab und an zum Schnarchen neige, was natürlich völlig untertrieben war.

Auch wenn ich mir erst gar nicht traute einzuschlafen, überkam mich irgendwann die Müdigkeit und ich schlief ein. Meine neue Freundin weckte mich allerdings drei Mal die Nacht, weil ich ascheinend so laut geschnarcht habe, dass sie wach geworden war.

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Der Blick in die Zukunft

Auch nach mehreren gemeinsamen Nächten hatte sie sich nicht an die nächtlichen Schnarchgeräusche gewöhnt und fand, solange sie bei mir schlief, immer weniger Schlaf, sodass sie am Morgen nie wirklich ausgeschlafen war, sondern sehr müde zur Arbeit fahren musste. Da die Beziehung außerhalb des Schlafes jedoch wunderschön und etwas ganz Besonderes war, musste eine Lösung her. Denn unser nächster Schritt war schon im Gespräch – wir wollten zusammen ziehen. Das ging jedoch nur dann, wenn ich das Schnarchen zumindest etwas in den Griff bekam, da meine Partnerin natürlich auch ihren Schlaf brauchte und den auch bekommen sollte.

Ich versprach ihr, eine Lösung zu finden und erkundigte mich im Internet, wo ich dann auch etwas von der Schlafapnoe las, wobei es sich um nächtliche Atemaussetzer handelte, welche Lebensgefährlich enden können. Also entschied ich mich, erst den Gang zum Arzt zu gehen und mich untersuchen zu lassen. Als Lösung bei Schlafapnoe gibt es sowohl die Möglichkeit einer Operation als auch spezielle Schlafmasken. natürlich wollte ich beides nicht. Nach drei Nächten im Schlaflabor war jedoch klar, dass ich eine Schlafapnoe hatte, sondern das Schnarchen andere Ursachen hatte – zum Glück.

Mein Arzt riet mir dazu, unterschiedliche Produkte gegen das Schnarchen auszuprobieren, weil diese unterschiedlich wirken und die Wirkung bei jedem Menschen anders ausfallen kann. Er riet mir al erste zu einem Seitenschläferkissen, da mein Schnarchen vor allem dann a m schlimmsten ist wenn ich auf dem Rücken schlafe. Das Kissen selbst war im Einkauf gar nicht so günstig und ich versprach mir viel davon. Die erste Nacht war es noch komisch, denn es handelt sich um ein etwas höheres Kissen, welches den Nutzer daran hindern sollte, sich auf die Seit zu drehen. Das klappte, ich schlief die ganze Zeit auf der Seite und schnarchte wesentlich weniger, was sowohl mich als auch meine Freundin wirklich glücklich machte und unsere Entscheidung unterstützte, endlich zusammen zu ziehen. Zusätzlich hat sie mir irgendwann zu Valentinstag eine Nasenklammer gekauft. Ja ihr habt richtig gehört. Für mich bzw. uns hatte diese jedoch eine solch persönliche Bedeutung, dass ich mich richtig gefreut habe. Diese war beim ersten tragen zwar echt seltsam aber durch die Kombination von Nasenklammer und Seitenschläferkissen ist mein Schnarchen u komplett weg, zumindest so lange, bis ich erkältet bin und meine Nase verstopft ist.

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